Wohnhausbrand

Datum: 15. April 2016 
Alarmzeit: 09:39 Uhr 
Alarmierungsart: Melder 
Dauer: 2 Stunden 31 Minuten 
Art: Feuer  
Einsatzort: Leidhecken 
Einsatzleiter: F. Schmidt 
Mannschaftsstärke: 16 
Fahrzeuge: ELW 1 , HLF 20/16 , TLF 16/24 Tr , GW-L , MTF 1  


Einsatzbericht:

Wohnungsbrand in  Leidhecken hält Feuerwehr in Atem

Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt

 

Florstadt-Leidhecken (no). Bei einem Wohnungsbrand im Florstädter Stadtteil Leidhecken ist am Freitagmorgen ein von der Polizei geschätzter Sachschaden  von 100.000 Euro entstanden. Obwohl die über 40 Einsatzkräfte den Brand nach eineinhalb Stunden unter Kontrolle brachten, ist das Haus in der Bingenheimer Straße 12 bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Wohnungsinhaber, eine Mutter mit ihren vier Kindern waren während des Brandes nicht zu Hause, so dass niemand verletzt wurde. Beim Eintreffen aller Feuerwehren der Stadt Florstadt, der Drehleiter und eines weiteren Tanklöschfahrzeuges aus Friedberg, einem Rettungswagen der Johanniter aus Reichelsheim und der Polizei  drang dichter Rauch aus Fenstern und Türen aus dem renovierten Fachwerkhaus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Brandherd  in der Küche war. Der Raum brannte vollständig aus. Unter schwerem Atemschutz bekämpften zwei Trupps, unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und seinem Vize Markus Albus, die Flammen mit zwei C-Rohren. Ein weiterer Sicherungstrupp stand bereit, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Nach den Löscharbeiten setzte die Feuerwehr  auf der Suche nach Glutnestern eine Wärmebildkamera  ein, später einen Hochleistungslüfter, um den Hausflur und die Wohnräume zu entrauchen. An die Einsatzstelle geeilt waren auch Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann und Bürgermeister Herbert Unger. Beide lobten den professionellen Einsatz der Wehren. Unger betonte im Gespräch mit der Presse, dass er stolz auf die Florstädter Feuerwehren sei, die an einem Freitagmorgen mit über 40 Einsatzkräften  in kürzester Zeit zur Einsatzstelle eilten. Die Bevölkerung kann sich auf unsere Feuerwehren und die Stadtverwaltung verlassen, betonte Unger. Auch für die betroffene Familie stellte der Bürgermeister sofort eine städtische Wohnung zur Verfügung, die trotz der Flüchtlingsunterkünfte, seit jeher für Notsituationen von der Stadt vorgehalten wird.

Text und Bild: Robert Nolte